Dvořák Brahms

Festival GALA

S O  1 5 . M Ä R Z  2 0 2 0 , 1 7 : 0 0

Die Entstehung von Dvoraks zweitem Klavierquintett verdanken wir einem Zufall. Als der Komponist 1887 beim Kramen auf die Partitur seines frühen Klavierquintetts, op. 5, stiess, war er mit dessen Qualität so unzufrieden, dass er ein neues Werk in gleicher Besetzung, Tonart und Anlage schrieb. Einer überspitzten Form der Anekdote zufolge konnte er das frühere Werk gar nicht erst finden und entschloss sich deshalb kurzerhand zur Neukomposition. Im August 1887 begann er das neue Quintett, im Januar 1888 wurde es in Prag uraufgeführt. Die englische Erstaufführung in London vier Monate später verhalf dem Quintett sofort zum internationalen Durchbruch.

Bis heute ist es eines der meistgespielten des Komponisten, denn es repräsentiert das Paradigma seiner Kammermusik: reiche melodische Erfindung, üppiger Klang, meisterliche Form, Volkstümlichkeit neben spätromantischem Pathos, tschechische Einflüsse, die sich in den Titeln der Mittelsätze niederschlagen.“

Karl Böhmer

 

Programm

Antonin Dvořák: Klavierquintett A-Dur op. 81

Johannes Brahms: Klarinettenquintett op. 115

 

Künstler

 

Rennosuke Fukuda, Violine

Christoph Croisé, Violoncello

Jana Ozolina, Viola

Polina Ushakova, Klavier

Damien Bachmann, Klarinette

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